Menschen mit Behinderungen

Von Mensch zu Mensch

24h-Pflege

Posted on September 3, 2014 in 24h pflege by

24 Stunden Pflege – Die kleinen Dinge des Lebens

24-Stunden-PflegeSenioren sowie Menschen mit Behinderungen wünschen sich, ihr Leben genauso zu genießen wie gewohnt ohne auf Austausch und persönliche Kontakte zu verzichten.

Doch wenn ihre Verwandte keine Möglichkeit finden, für ihre Liebsten ausreichend zu sorgen, muss dieser Verlust an persönlicher Zuneigung kompensiert werden. Das Bedürfnis nach einsichtsvollen, motivierten und interessierten Pflegekräften wurde seit Jahrzehnten von Unternehmen, die kompetente Arbeitskräfte vermitteln, festgestellt und in den Konzepten aufgegriffen. Jetzt heißt es, Pflege muss vor allem auf persönlicher Ebene und mit viel Aufwand an Zeit und Geduld angeboten werden. Pflege soll mobilisierend sein, sie soll unterstützen und Halt geben und nicht die Selbständigkeit nehmen. Ganz im Gegenteil, das Ziel von 24h-Pflege ist das „Auf-Die-Beine-Stellen“ und die Selbstbestimmung seitens des Patienten. Wie jedes Ziel ist auch dieses nicht durch Einstellen einer „kompetenten“ Hilfskraft zu lösen.

Was bedeutet also „kompetent“ und unter welchen Bedingungen kann das Ziel „Selbständigkeit erreicht werden?

Kompetenz einer Pflegekraft misst sich an persönlichen und fachlichen Kenntnissen und Eigenschaften der Person. Sie muss viel Mitgefühl und Interesse zeigen, denn sonst kann sie sich nicht den individuellen Bedürfnissen der Patienten anpassen – Und das ist der Schlüssel. Die Beziehung zum Patienten wird zu dem Heilmittel, das alle Medikamente übertrifft. Die kleinen Dinge des Lebens machen das Rennen: Die Gespräche beim Kaffeekränzchen, Spaziergänge im Park und vielleicht die eine oder andere Gute-Nacht-Geschichte. Zu viel Zuneigung gibt es in diesem Beruf nicht und Haushalte die durch Vermittlungsunternehmen eine Pflegekraft suchen, können sich darauf verlassen.

Sozialkompetenz, Geduld, Zeit – Drei Eigenschaften der persönlichen Pflegekraft ohne die der Job nicht zu leisten ist.

Die fachliche Kompetenz wird oft von der persönlichen überschattet.

Doch diese bildet das Fundament der Sicherheit der Pflegekraft, mit der sie in das Leben einer neuen Person eintritt und für diese Verantwortung übernimmt. Es gibt ausgebildete Pflegekräfte, sowie Menschen mit jahrelanger Erfahrung oder in den letzten Jahren bekannt geworden, Pflegekräfte aus Polen.

Ein Unterschied zwischen einer deutschen und polnischen Pflegekraft?

polnische-Pflegekraefte-300x177Kein großer. Die polnische Arbeitskraft kommt in der Regel mit Zug oder Bus angereist und bleibt in einem getrennten Zimmer in der Unterkunft des Patienten für die nächsten Monate. Da aber ihre Heimat in Polen bleibt, ist es den Pflegekräften freigestellt nach zwei bis drei Monaten für eine Zeit nach Hause zu fahren.

Währenddessen kommt eine andere Pflegekraft zu dem Patienten und die beiden wechseln sich in Perioden ab. So erlebt eine feste Beziehung zu zwei festen Ansprechpartnern, Abwechslung und sogar Kulturaustausch. Die Deutschkenntnisse der Polen und Polinnen sind nicht immer auf dem fließenden Stand und trotzdem zeigt Erfahrung, dass die meisten Pflegekräfte sich gut mit ihren Patienten verstehen

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