Grenzen der häuslichen Pflege

Posted on April 10, 2019 in 24h pflege, Pflegekraft by

Die häusliche Pflege wird meistens als eine Art Erleichterung für die pflegebedürftige Person angesehen. Das gibt der Person die Möglichkeit, in den eigenen vier Wänden zu bleiben und die Pflege zu erhalten, ohne das Haus und die Umgebung wechseln zu müssen. Meistens wird diese Pflege von den Familienmitgliedern ausgeübt, sodass für die pflegebedürftige Person alles bekannt bleibt. Doch was ist mit der Familie? Viele Menschen vernachlässigen ihre eigenen Bedürfnisse und Pflichten wegen der Pflege einer pflegebedürftigen Person. Das liegt daran, dass so eine Person eine 24/7 Pflege benötigt und dass dadurch die Familienmitglieder ihr eigenes Leben vernachlässigen. Wo sind also die Grenzen der häuslichen Pflege und wann ist es Zeit für eine Veränderung?

Pflegekraft

Es ist nicht einfach, die Pflege eines Familienmitglieds aufzugeben und sie jemanden anderen zu überlassen. Gerade aus diesem Grund zögern sehr viele Menschen dabei, eine Pflegekraft aufzusuchen. Man kann den Druck aushalten, solange die pflegebedürftige Person alleine essen und duschen kann. Doch was soll man machen, wenn die Person eine 24-Stunden Betreuung braucht und man selber arbeiten muss? Die Grenzen, wann man eine Pflegekraft einstellen sollte, sind in der Regel definiert. Es hängt aber auch davon ab, wann die Familie dazu bereit ist. Meistens kommt die Pflegekraft erst zum Einsatz, wenn die pflegebedürftige Person ans Bett gebunden ist und nicht alleine machen kann. Man sollte aber früher darüber nachdenken, dass eine Pflegekraft mit sich eine Erleichterung bringt und dass man somit Zeit für die anderen Familienmitglieder bekommt.

Zeit fürs Pflegeheim

Die Grenzen der ambulanten Pflege werden erreicht, wenn die pflegebedürftige Person mehr als 3 Mal pro Tag einen Pflegenden braucht. Angehörige und die pflegebedürftige Person müssen sich entscheiden, ob die Wahl auf ein Pflegeheim oder eine Pflegekraft fällt. Die Pflegekraft ist die einzige Lösung, um die Person Zuhause zu behalten. Wenn das nicht funktioniert, muss die Person ins Pflegeheim. Die Grenzen der häuslichen Pflege werden erreicht, wenn die Person 24 Stunden von einer Pflegekraft abhängig ist, unabhängig davon, ob es sich bei der Pflegekraft um ein Familienmitglied handelt, oder nicht. Man muss dabei auch die eigenen Bedürfnisse in Betracht ziehen. Das Pflegen einer kranken Person wird zu einer großen Last, besonders wenn man selber arbeitet und dabei noch eine Familie hat. Wenn die häusliche Pflege die eigenen Grenzen überschreitet, ist es Zeit für Veränderungen.

Die Möglichkeiten

In einem Pflegeheim hat die pflegebedürftige Person die Möglichkeit, eine rund um die Uhr Pflege zu erhalten. Dabei wird sie durch verschiedene Aktivitäten mit anderen Menschen in Kontakt kommen, sodass ihr das Leben erleichtert wird. Eine Pflegekraft kann große Hilfe leisten, da sie somit alle Verpflichtungen auf sich übernimmt und die pflegebedürftige Person zuhause bleiben kann. Es ist unwichtig, für welche Möglichkeit man sich entscheidet. Wenn man das Gefühl bekommt, dass die eigenen Grenzen überschritten sind und man nicht mehr die Pflege ausführen kann, sollte man zu anderen Maßnahmen wechseln. Am Ende entscheidet man sich immer für diejenige Möglichkeit, die vorteilhaft für beide Seiten ist.

Die neue Pflegereform 2017 – Was hat sich geändert?

Posted on March 31, 2019 in Pflegekraft by

Die Pflege ist ein sehr wichtiger Bereich in Deutschland und jedes Jahr wird besonders viel Zeit damit verbracht, sie zu befördern und zu verbessern. Da die demografischen Daten eine Verlängerung des Lebensalters bei den Deutschen zeigen, wird vermutet, dass jedes Jahr mehr und mehr Menschen gepflegt werden müssen. Gerade deshalb werden Pflegereformen organisiert und durchgeführt. In Deutschland gibt es im Jahr 2017 sogar 2,7 Millionen Pflegebedürftige, für die bessere Bedingungen geschaffen werden sollten. Aus diesem Grund kam es zu einer Reform des Gesetzes aus dem Jahre 1995, und somit zu vielen Veränderungen. Durch diese Reform ist es zu höheren Leistungen und mehr Anspruchsberechtigten gekommen, ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff ist eingeführt worden und durch die neuen Einstufungskriterien ist das bisherige System komplett verändert worden.

Pflegestufen

Vor der Reform gab es drei Pflegestufen, wobei sich diese Pflegestufen jetzt in so genannte Pflegegrade verwandelt haben. Auch der Pflegebedürftigkeitsbegriff ist erweitert worden. Bei der Bestimmung der Pflegedürftigkeit ist jetzt nicht mehr der minuten-getaktete Hilfsbedarf bei verschiedenen Aktivitäten wie Ernährung oder Mobilität wichtig, sondern wie lange kann der Antragsteller noch selbstständig leben. Somit bekommen Menschen mit Demenz oder ähnlichen psychischen Erkrankungen früher ein Recht auf Pflege. Außerdem greift der neue Pflegegrad 1 früher als die Pflegestufe 1.

Die Kriterien bei der Einstufung

Durch die Reform gibt es weiterhin andere Kriterien bei der Einstufung des Pflegegrades. Jetzt ist es wichtig, wie lange die Betroffenen noch selbstständig leben können und bei welchen Aktivitäten sie unterstützt werden sollten. Außerdem ist es wichtig, ob die pflegebedürftige Person ihre Medikamente selber einnehmen kann der ob sie sich selber im Alltag zurechtzufinden kann. Eine Neuheit besteht darin, dass es bei der Bestimmung des Pflegegrads nun wichtig ist, ob die Menschen Kontakt mit anderen Menschen haben, und wie sie sich dabei benehmen. All diese Kriterien werden jetzt in Betracht gezogen, sodass die Einstufung eine größere Relevanz bekommt. Durch die Punkte, die die pflegebedürftigen Menschen dabei bekommen, wird die Einstufung bestimmt.

Leistungshöhe

Eine wichtige Neuheit ist die Erhöhung der Leistungen in meisten Bereichen. Früher bekamen die Pflegebedürftigen von der Pflegekasse maximal 728 Euro pro Monat, wobei dieser Beitrag durch die Reform auf 901 Euro pro Monat gestiegen ist. Wenn es sich bei dem Pflegebedürftigen um eine vollstationäre Versorgung handelt, bekommt er nicht 2005 Euro, anstatt den bisherigen 1995 Euro. Auch andere Bereiche der Pflege sind betroffen.

Weitere Veränderungen

Durch die Reform bekommen jetzt viel mehr Menschen eine Chance, als pflegebedürftig eingestuft zu werden. Somit wird deren Leben erleichtern und sie können sich in einem Pflegeheim oder von einer Pflegekraft versorgen lassen. Außerdem hat jetzt jeder Bewohner eines Pflegeheims die Möglichkeit, zusätzliche Betreuung und Dienstleistungen zu fördern, wie es zum Beispiel Spaziergänge sind. Die Reform setzt viel Wert darauf, dass die Pflegebedürftigen so lange wie möglich im Eigenheim bleiben, sodass die Relevanz der Pflegekräfte größer geworden ist. Dazu bekommen die Pflegenden bis zu 125 Euro pro Monat für bestimmte Alltagshilfen wie es Duschstühle oder eine Gehhilfe sind.

Vergleich von häuslicher Pflege und Pflegeheimen – Pro & Contra

Posted on March 12, 2019 in 24h pflege, Pflegekraft by

Wenn es dazu kommt, dass ein Patient pflegebedürftig wird, ist meistens das Pflegeheim die erste Auswahl. Doch in den letzten paar Jahren entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, einen Pflegenden zuhause zu haben, sodass die pflegebedürftige Person 24/7 unter Betreuung ist. Somit ist die Entscheidung nicht gerade einfach gemacht. Sehr viele Pflegebedürftige wünschen sich, dass sie die Tage und Nächte Zuhause, im Familienkreis verbringen. Das ist aber nicht immer erfüllbar, da somit die Familienmitglieder die Pflege übernehmen und immer zu Pflegeleistungen bereit sein müssen. Weiterhin stellt aber der Umzug meistens die beste Lösung dar, da alle daraus ein Vorteil ziehen können. Der Umzug kann aber auch bedeuten, dass sich die Person nicht in der neuen Umgebung zurechtfindet und somit ihren Zustand verschlimmert. Welche Auswahl sollte Sie treffen?

Die wichtigsten Kriterien

Ob man sich fürs Pflegeheim oder für eine häusliche Pflege entscheidet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Der erste Faktor ist meistens der Zustand der pflegebedürftigen Person. Viele von ihnen wollen ihr Haus nicht verlassen, weshalb sie sich lieber für die häusliche Pflege entscheiden. Dabei werden die Familienmitglieder zu pflegenden Personen, was wiederum für sie eine Belastung darstellt. Man sollte also beide Möglichkeiten mit der pflegebedürftigen Person besprechen, und erst dann eine Entscheidung treffen. Ein weiterer Faktor ist natürlich das Geld. Das Pflegeheim kostet in der Regel weniger als eine häusliche Pflege, wenn man als Familienmitglied die Pflege selbst übernimmt. Wenn man dazu eine Pflegekraft anstellt, können die Kosten dieser Pflege das Pflegeheim überschreiten. Man sollte also immer alle Möglichkeiten, die man zur Verfügung hat, untersuchen, um am Ende die beste für sich aussuchen zu können. Schließlich kommt die Lage des Patienten, bzw. der Gesundheitszustand als wichtiger Faktor ins Spiel. Wenn die pflegebedürftige Person beispielsweise selber bestimmte Aktivitäten ausführen kann, so ist es besser, wenn sie Zuhause bleibt und Hilfe von den Familienmitgliedern bekommt. Wenn es sich um eine schwer kranke Person handelt, sollte sie entweder in einem Pflegeheim versorgt oder durch eine Pflegekraft betreut werden.

Pflegeheim vs. häusliche Pflege

Das Pflegeheim bietet eine ideale Umgebung für die Patienten. Sie werden tagtäglich versorgt, sind von professioneller Hilfe umgeben und können sich mit anderen Personen, die in derselben Lage sind, befreunden. Weiterhin wird die Umgebung, in der sich die pflegebedürftige Person befindet, von allen Hindernissen befreit, sodass der Patient normal und ununterbrochen laufen und sich bewegen kann. Das Problem liegt darin, dass es sich bei einem Pflegeheim um fremde Leute und fremde Umgebung handelt, was für die alten Menschen sehr schwer sein kann. Besonders starken Einfluss kann das an die Psyche haben, da die Patienten damit denken, dass sie von ihrer Familie verlassen wurden. Wenn man sich für die häusliche Pflege entscheidet, bleiben sowohl die Umgebung als auch die Menschen der pflegebedürftigen Person bekannt, sodass sie sich besser und nicht bedroht führt. Das Problem taucht auf, wenn die Familienmitglieder nicht genug Zeit haben, um sich um die Person zu kümmern. Somit wird ihr eine ständige Pflege genommen. Dabei wäre eine Pflegekraft eine mögliche Lösung.

Aktuelle Situation: Pflegenotstand in Deutschland

Posted on February 23, 2019 in 24h pflege, Pflegekraft by

Jedes Jahr kommen mehrere Tausend Menschen nach Deutschland, in der Hoffnung, als Pflegekraft arbeiten zu können. Das liegt daran, dass dieser Bereich von Jahr zu Jahr wächst und dass mehr und mehr Menschen im späten Alter eine Pflegekraft brauchen. Das bezieht sich nicht nur auf Pflegeheime oder ähnliche Institutionen, sondern auch auf die sog. 24-Stunden Betreuung, die im Eigenheim des pflegenden stattfinden. Aus diesem Grund kommen viele Pflegekräfte aus den osteuropäischen Ländern nach Deutschland. Doch wie ist die Lage wirklich?

Der Pflegenotstand

Seit 2004 dürfen die deutschen Unternehmen polnische und andere Pflegekräfte nach Deutschland bringen. Der Grund dafür ist ziemlich klar: In Deutschland werden diese Kräfte dringend gebraucht. Da sich die Altersgrenze verschoben hat und jetzt immer mehr Leute pflegebedürftig sind, reichen die deutschen Pflegekräfte nicht mehr aus. Die Situation verschlimmert sich besonders dadurch, dass sich sehr viele Menschen dazu entscheiden, eine Pflege im Eigenheim zu haben. Somit haben die Pflegeheime weniger Personal, das sie auf mehrere Patienten verteilen können. Die ausländischen Pflegekräfte sind relativ billig zu haben und das ist der Grund, wieso sich viele Menschen gerade für sie entscheiden. Laut einer Studie braucht ca. 45 % der Personen oberhalb der Jahresgrenze von 55 Jahren eine eigene Pflegekraft. Deshalb wächst der Bedarf an Pflegeunternehmen, die diese Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern bringen. Wie schlimm der Pflegenotstand werden wird, hängt von vielen Faktoren ab. Faktoren sind die demografische Entwicklung der Bevölkerung und das Verschieben der Altersgrenze.

Die Weiterentwicklung

Zurzeit herrscht ein großer Pflegebedarf in Deutschland und laut mehreren Studien heißt es, dass dieser Bedarf von Jahr zu Jahr wachsen wird. Es wird erwartet, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wächst, was dazu führt, dass mehr und mehr Pflegekräfte benötigt werden. Diese Prognosen wurden durch verschiedene Studien an Forschungsinstituten erstellt. Somit kann man erwarten, dass in der näheren Zukunft mehr und mehr ausländische Pflegekräfte nach Deutschland kommen. Wie groß aber die Zahl der benötigten Pflegebedürftigen wird, hängt von mehreren Faktoren und deren Entwicklung ab. Der immer größer werdende Bedarf an Pflegekräften ist nicht nur von der Bevölkerungsentwicklung oder der Pflegefallhäufigkeit abhängig, sondern auch von der Bedeutung der ambulanten und stationären Pflege. Weiterhin hängt das vom Verhältnis der Fachkräfte zu Hilfskräften ab sowie von der Entwicklung der Arbeitszeit usw. Je länger die Arbeitszeit der Familienmitglieder wird, desto weniger Zeit haben sie, sich um das pflegebedürftige Familienmitglied zu kümmern.

Pflegekräfte aus Europa

Gerade weil es zu einem großen Bedarf an Pflegekräften gekommen ist und dieser Bedarf noch größer wird, werden ausländische Pflegekräfte gebraucht. Dabei handelt es sich um ausgebildete Pflegekräfte, die in ihrem Heimatland alle benötigten Prüfungen bestanden haben, um als Pflegekraft arbeiten zu können. Diese sind deutlich billiger und lohnen sich besonders gut für diejenigen Familien, die kein großes monatliches Einkommen haben. Da die Zahl der benötigten Pflegekräfte immer weiter wächst, wird erwartet, dass in den nächsten paar Jahren fast 120.00 Pflegekräfte aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern nach Deutschland kommen, um Hilfe zu leisten.

Pflege zuhause – Schutz vor Gewalt, Betrug und Pflegefehlern

Posted on February 2, 2019 in Pflegekraft by

Die Pflege zuhause ist sehr populär in Deutschland. Mehrere Millionen Menschen entscheiden sich gerade für diese Art von Pflege, da somit der Patient 24 Stunden täglich beobachtet wird. Außerdem ist der Pflegende immer da, wenn sich die Lage des Patienten verschlimmert, sodass die Risiken sehr klein sind. Da es gerade so viele Pflegekräfte und Pflegeunternehmen in Deutschland gibt, ist die Entscheidung nicht einfach. Wenn man sich für ein Unternehmen entscheidet und nach einer gewissen Zeit wechseln will, können die Gründe unterschiedlich sein. Meistens handelt es sich dabei um die Misshandlung des Patienten, um Betrug oder bestimmte Pflegefehler, wodurch die Familie gezwungen ist, eine neue Pflegekraft zu suchen. Bevor es aber dazu kommt, sollte man sich gut informieren, was man in so einem Fall machen sollte.

Gewalt bei der Pflege

Die Medien berichten nicht oft darüber, doch man muss sich der Tatsache bewusst sein, dass es doch viele verschiedene Fälle der Misshandlung von Patienten gibt. Es ist unvorstellbar, wie ein Pflegender Gewalt an einer hilflosen und kranken Person ausüben kann, doch solche Fälle kommen vor und man muss sich davor schützen. Meistens schweigen die Patienten darüber, besonders aus Angst, dass die Gewalt größer wird. Besonders bei den Personen, die ans Bett gebunden sind oder Probleme bei der Kommunikation haben, kommen diese Fälle oft vor. Die Ursachen für eine solche Misshandlung können verschieden sein. Da der Pflegende und der Patient meistens alleine sind, kann sich diese Gewaltausübung nicht nur verschlimmern, sondern auch zu schweren Konsequenzen führen. Stress oder andere Faktoren sind meistens der Auslöser, weshalb man mit der Auswahl der richtigen Pflegekraft sehr vorsichtig sein sollte.

Die verschiedenen Arten der Gewalt

Die Gewalt kann auf verschiedene Arten ausgeübt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um psychische Gewalt, wobei auch körperliche Gewalt oder Diebstahl nicht selten sind. Was aber sehr viele Pflegende nicht wissen, ist, dass es in Deutschland ein besonderes Gesetz gibt, dass gerade für solche Arten der Gewalt geschaffen ist. Besonders die seelische Gewalt ist strafbar, da sie meistens in Form von Beschimpfungen oder Beleidigungen vorkommen kann. Für solche Verbrechen gibt es entweder eine Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe, wobei nicht selten beide Strafen zusammenkommen. Um solche Szenarien zu vermeiden, sollte man mit der Pflegekraft reden und ihr die gesetzlichen Regelungen erklären. Somit kann der Pflegende einen Überblick darüber bekommen, welche Konsequenzen er für die Misshandlung des Patienten tragen könnte. Das hilft in meisten Fällen bei dem Verhindern der Gewalt.

Die Fehler bei der Pflege

Natürlich kann es auch vorkommen, dass die Pflegenden Fehler machen. Dieser Fehler kann meistens bei der Pflege passieren, wenn der Pflegende eine falsche Maßnahme einsetzt, oder wenn er eine Maßnahme verweigert. Oft sind das ungewollte Fehler, die meistens durch Gespräche gelöst werden. Wenn aber der Verdacht besteht, dass die Pflegekraft so einen Fehler aus Absicht gemacht hat, gibt es dafür Strafen, meistens in Form von Schmerzensgeld. Solche Fehler passieren meistens, wenn der Pflegende zu groß mit dem Patienten umgeht, ohne darauf zu achten, was er macht. Deshalb sollte man am Anfang die Pflegekraft immer darauf hinweisen, dass es für alle Fehler eine besondere Strafe gibt.

Rechtliche Aspekte für Pflegekräfte aus Polen

Posted on January 19, 2019 in Pflegekraft by

Als Zeuge vieler polnischer Pflegekräfte in Deutschland, kommt irgendwann die Frage nach den rechtlichen Aspekten in den Vordergrund. Natürlich will man bei einer Pflegekraft wissen, ob sie legal in Deutschland zu haben ist und ob man irgendwelche Regeln befolgen muss, bis man 100 % sicher ist, dass alles rechtlich korrekt verläuft. Diese Frage beschäftigt sehr viele Familien, die Ausschau nach einer Pflegekraft halten. Genau aus diesem Grund gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie die polnischen Pflegekräfte in Deutschland legal angestellt werden können. An erster Stelle kommt die Pflegekraft, die durch die Entsendung der Person, die im Ausland beschäftigt ist. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit einer normalen und üblichen Festanstellung. Die weiteren Beschäftigungsformen sind beispielsweise selbständige Betreuungs-oder Pflegekräfte, die aber aus vielen Gründen vermieden werden sollten. Das liegt daran, dass bei denen die Rechtssicherheit relativ unklar ist.

Pflegekräfte, die durch eine Person im Ausland entsendet sind

Dieser Weg ist meistens bei vielen polnischen Pflegekräften verwendet. Dabei wird die Pflegekraft bei einem EU-Unternehmen angestellt, wobei sie für einen gewissen nach Deutschland entsendet wird. Somit werden alle Arbeitgeberpflichten, dabei Sozialabgaben von dem ausländischen Unternehmen erledigt und getragen, und an eine entsprechende Behörde weitergeleitet. Dabei sollte besonders geachtet werden, dass die Familie über einen regionalen Ansprechpartner verfügt, der die entsprechende Sprache spricht. Somit kann er die Interessen beim ausländischen Unternehmen vertreten. Die legale Entsendung wird durch eine A1 Bescheinigung nachgewiesen. Der Prozess der Ausstellung dauert in der Regel bis zu 4 Wochen, abhängig von der Ansässigkeit des Unternehmens. Diese Bescheinigungen werden regelmäßig kontrolliert, sodass der Prozess der Anstellung einer Pflegekraft immer legal bleibt.

Festanstellung

Eine weitere Möglichkeit ist, die polnischen Pflegekräfte sozialversicherungspflichtig anzustellen. Viele Unternehmen bieten diesen Pflegekräften erst einen Sprachkurs und eine Weiterbildung an, bevor sie den Familien zugeteilt werden. Somit werden sie genau wie die deutschen Pflegekräfte behandelt. Das können aber nur diejenigen Unternehmen anbieten, die eine Genehmigung des EU-Freizügigkeitsgesetzes bekommen haben. Die polnischen Pflegekräfte werden bei diesen Unternehmen eingestellt, und zwar samt Arbeitsvertrag und durch das Verfolgen des deutschen Arbeitsrechts. Jede Pflegekraft ist unfallversichert und verfügt über eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Weitere Möglichkeiten

Noch eine Möglichkeit wäre, dass eine Familie die Pflegekraft selber bei sich anstellt. Dabei muss diese Familie allerdings die Arbeitgeberpflichten auf sich nehmen und die Risiken tragen, die sich daraus ergeben können. Somit hat die Familie zwar eine eigene Pflegekraft, doch das Risiko ist dabei größer. Ein Vorteil besteht darin, dass die Weisungspflicht der Pflegekraft gegenüber ausgeübt wird. Somit gibt es keinen Raum für Schwarzarbeit oder Sozialbeitragsbetrug. Die polnischen Pflegekräfte sind also legal und können problemlos angestellt werden. Das ist jedoch erst seit ein paar Jahren möglich. Im Mai 2004 wurde es im Rahmen der EU-Osterweiterung erlaubt, osteuropäische, darunter auch polnische Pflegekräfte nach Deutschland zu versenden. Somit ist eine Zusammenarbeit zwischen Osteuropa und Deutschland ermöglicht, wobei beide Seiten daraus profitieren können.

Das intelligente zu Hause mit „Smart Home“

Posted on December 31, 2018 in Barrierefreiheit, Sicherheit by

Der Begriff „Smart Home“ ist nicht nur unter diesem einen Begriff, sondern auch unter den gängigen Begriffen „Smart Living“, „Smart Secure Living“ und „intelligentes Wohnen“ bekannt. Dabei beschrieben all diese Begriffe ein und dieselbe Sache. Denn hinter den Bezeichnungen verbirgt sich nichts anderes, als die Beschreibung für ein mit der modernsten Technologie ausgestattetes zu Hause. Durch die Verwendung dieser modernen und innovativen Technologien im Haushalt werden vor allem Menschen mit Behinderung mehr Komfort und vor allem auch Sicherheit geboten.

Zusätzlich kann durch Vernetzungen, zentrale Steuerungen und Automationen der gesamten Haustechnik gleichzeitig, als positiver Effekt, der Energieverbrauch gesenkt. Für Menschen mit Behinderung wird diese Art des intelligenten Wohnens mit dem Begriff „Ambient Assisted Living“ bezeichnet.

„Ambient Assisted Living“

Unter dem Begriff „Ambient Assisted Living“ versteht man einen ganz besonderen und speziellen Aspekt, welcher unter den Oberbegriff „Smart Home“ fällt. Dieser Unterpunkt des intelligenten Wohnens befasst sich speziell und ausschließlich mit unterschiedlichen Methoden und Konzepten sowie mit elektronischen Systemen, Produkten und auch Dienstleistungen, welche verwendet werden können, um Menschen mit Behinderung den Alltag – durch den Einsatz der modernen und innovativen Technologien – erheblich erleichtern zu können.

Erklärung

Grund für das „Ambient Assisted Living“ ist in allererster Linie die Tatsache, dass Menschen mit Behinderung gerne ein selbstständiges Leben führen möchten, sofern es ihnen ihre körperliche Einschränkung erlaubt.

Um genau diese Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen und ihnen diese so einfach wie möglich zu machen, werden eben diese innovativen Technologien angewandt.

„Smart Home“ in der Gegenwart

Während viele Menschen, wenn sie den Begriff „Smart Home“ hören, immer noch Szenarien der Zukunft vor sich sehen, sieht die Realität, was das betrifft, anders aus. Denn dank der schnellen Entwicklung und des schnellen und innovativen Fortschritts der Technik, ist es schon bald möglich, dass vielen Haushalten die Technologie für mehr Komfort und Sicherheit zur Verfügung gestellt werden kann.

Vorhandene Technologien für das „Smart Home“

Die bereits existierenden Technologien für das sogenannte „intelligente Wohnen“, welche bereits in einigen Haushalten Anwendung finden, sind unter anderem „Smart Home Systeme“, wie zum Beispiel solche, durch die sowohl die Heizung und die Beleuchtung als auch die elektrischen Haushaltsgeräte gesteuert werden können.

Auch Lichtprofile können bedürfnisgenau erstellt und die Jalousien, abhängig von der Einstrahlung der Sonne, gesteuert werden. Weitere „Smart Home Systeme“, welche bereits Anwendung in den Haushalten finden, sind Systeme, welche die Klingel leiser klingeln lassen oder durch ihre Verwendung den Einbruchsschutz und den Brandschutz gewährleisten.

Es gibt auch Systeme, welche dem Bewohner eine SMS schicken, wenn er das Haus verlässt, ohne alle Fenster zu schließen. Um durch die „Smart Home Systeme“ Geld zu sparen, kann man sogar ein System nutzen, welches die Waschmaschine dann anschaltet, wenn die Stromtarife am tiefsten sind.

Wichtige Aspekte für Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung profitieren vor allem von den Systemen, welche in dem Bereich der Automation des Hauses Anwendung finden.

Diese Systeme sind vor allen Einrichtungen für die Steuerung, Regelung und Optimierung der Wohnung oder des Hauses, in welchem die Person mit Behinderung lebt. In diesem Fall werden sowohl die Beleuchtung sowie die Jalousien als auch die Heizung oder die Alarmanlage zentral über einen Tablet Computer oder über ein Smartphone gesteuert. Auch von Systemen für die Automation der Haushaltsgeräte kann profitiert werden. So können der Kaffeeautomat, der Kühlschrank oder auch der Backofen und der Herd miteinander vernetzt und ferngesteuert werden.

Damit wird Menschen mit Behinderung, welche auf Grund ihrer Behinderung stark an die Wohnung gebunden sind und nicht selbstständig rausgehen können, das Leben in den eigenen vier Wänden erheblich vereinfacht. Für Menschen, welche unter einer Behinderung leiden, durch welche sie in ihrem Hörvermögen eingeschränkt werden, kann die Klingel in der Wohnung mit einem Blinklicht gekoppelt werden.

Alarmsysteme geben mehr Sicherheit

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Technologien für das „Smart Home“ ist ein speziell entwickeltes und ausgereiftes Alarmsystem für Menschen mit Behinderung, welche selbstständig in einer Wohnung leben.

Kommt es, trotz aller Sicherheit in der Wohnung, dazu, dass die Person mit Behinderung in der Wohnung stürzt oder ein anderes Problem hat, gleichzeitig jedoch nicht die Möglichkeit hat Hilfe zu rufen, sorgen diese Alarmsysteme dafür, dass automatisch Hilfe gerufen wird.

Die selbstauslösenden Notrufsysteme funktionieren dadurch, dass in der Wohnung Sturzsensoren, Bewegungsmelder oder auch ein Telemonitoring eingebaut werden. Eine weitere Möglichkeit schnell Hilfe rufen zu können, ohne ein Telefon zu benötigen, können zum Beispiel durch akustische Steuerungen erreicht werden.

Wo können Menschen mit Behinderung am besten wohnen?

Posted on December 11, 2018 in Barrierefreiheit by

Menschen mit Behinderungen möchten in der Regel ein so normales Leben, wie es ihnen ihre persönliche körperliche Einschränkung erlaubt, führen und stellen sich somit auch die Frage, wo das Leben für Menschen mit Behinderung am einfachsten und am besten ist.

Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach der Umgebung und dem Umfeld, sondern auch nach der jeweiligen Wohnform, welche für die jeweilige Behinderung des körperlich eingeschränkten Menschen am besten geeignet ist.

Oft ist es den Menschen mit Behinderung sehr wichtig, selbstständig in einer Wohnung leben zu können. Gleichzeitig sind sie in der Regel aber auch auf fremde Hilfe angewiesen und möchten, in den meisten Fällen, in der Nähe ihrer Familie wohnen. All dies sind Überlegungen und Umstände, welche in die Wahl der Wohnung oder möglicherweise in die Wahl der passenden Einrichtung mit einfließen.

Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Die Möglichkeiten, welche für Menschen mit Behinderung vorhanden sind, sind neben stationären Wohngruppen, auch individuelle und behindertengerechte Wohnungen, welche in der Regel über unterschiedliche Gebiete in einer Stadt verteilt sind.

Wenn ein Mensch mit Behinderung seine Privatsphäre möchte, dann kann er sich eine Wohnung suchen, welche auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Wenn sich ein körperlich eingeschränkter Mensch dazu entschließt, in eine stationäre Wohngruppe zu ziehen, dann bekommt er innerhalb dieser Wohngruppe, in welcher auch andere Menschen mit Behinderung leben, ein Einzelzimmer und einen ambulanten Pflegedienst, welcher sich um die Sachen kümmert, welche der Bedürftige nicht alleine und selbstständig machen kann.

Ein weiterer Punkt, welcher bei den stationären Wohngruppen gegeben ist, ist nicht nur die Tatsache, dass die Menschen unter Gleichgesinnten sind, sondern auch, dass sie dort tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten bekommen, an welchen sie natürlich nicht gezwungen sind teilzunehmen.

Die Wohnungen und auch die Wohnanlagen, zwischen welchen die Menschen mit Behinderung wählen können, sind von Bundesland zu Bundesland jeweils unterschiedlich und in verschiedener Anzahl vorhanden.

Wer sich für das Wohnen in einer solchen Wohnanlage entscheidet, der profitiert nicht nur von dem integrierten und bereits vorhandenen Pflegedienst, sondern meist auch von einem sogenannten Sprecher, welcher von allen Bewohnern einer Anlage gewählt wird. Dieser Sprecher fungiert so ähnlich wie ein Klassensprecher, welcher bei der Leitung die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner durchsetzt und diese an die Leitung weitergibt.

Wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man lieber in einer barrierefreien Wohnung oder in einem Zimmer in einem Wohnblock leben möchte, kann man sich, zumindest bei den meisten Wohnanlagen, nach einer bestimmten Zeit des Probewohnens für oder gegen die Einrichtung entscheiden.

Die perfekte Einrichtung finden

Damit man die Einrichtung oder die Wohnung findet, welche den persönlichen Vorstellungen am besten entspricht und welche sich an dem Ort befindet, an welchem man sich rundum wohl fühlt, bietet es sich an, auf die Webseite von „Online-Service für Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen“ zu gehen. Hier wird für Menschen mit Behinderung eine sehr große und umfangreiche Datenbank mit unterschiedlichen Adressen von Einrichtungen zur Verfügung stellt.

Durch die Eingabe der Postleitzahl des gewünschten Standortes der Wohnung oder der Einrichtung werden der suchenden Person die passenden Wohnungen und Einrichtungen gezeigt. Aus den Angeboten kann der Bedürftige dann wählen.

Wohnungsgrößen für Menschen mit Behinderung

Posted on November 19, 2018 in Pflegekraft by

Je nachdem, welche Behinderung der Mensch mit Behinderung hat, steht diesem auch eine bestimmte Größe der Wohnung zu, welche barrierefrei, an die jeweilige Behinderung angepasst, eingerichtet und umgebaut werden muss.

Die Frage, welche Wohnungsgröße einem Mensch mit Behinderung zusteht, stellt sich vor allem für die Menschen mit Behinderung, welche von Sozialhilfe leben und bei denen das Amt die Kosten für die Wohnung trägt. Wer keine Sozialhilfe bezieht, für den stellt sich diese Frage nicht, da durch ein ausreichendes Einkommen der reguläre Wohnungsmarkt zur Verfügung steht. Wer Arbeitslosengeld bezieht, kann nicht einfach auswählen, sondern muss sich an den sogenannten „angemessenen Wohnraum“ halten.

Der angemessene Wohnraum

Was ein angemessener Wohnraum ist, kommt immer darauf an, welche Behinderung bei dem körperlich eingeschränkten Menschen vorliegt. Während für Menschen ohne Behinderung bestimmte, festgelegte Quadratmeterzahlen vorgeschrieben sind, richtet sich die Wohnungsgröße bei Menschen mit Behinderung nach der Art der Einschränkung.

Für Blinde und auch für rollstuhlfahrende Menschen mit Schwerbehinderung, welche Sozialhilfe beziehen, wird ein zusätzlicher Wohnraum von 15 Quadratmetern bewilligt, welche auf die festgelegten Quadratmeter, welche für Menschen ohne körperliche Einschränkungen gelten, hinaufgerechnet werden.

Mehrbedarf

Zu den zusätzlichen Quadratmetern haben Menschen mit Behinderung einen Anspruch auf den sogenannten Mehrbedarf. Zu beachten ist jedoch, dass dieser Mehrbedarf nicht für alle Menschen mit Behinderung gilt und für jede einzelne Art der Behinderung geprüft werden muss. Man kann jedoch sagen, dass die Chance diesen Mehrbedarf bewilligt zu bekommen, zumindest für Rollstuhlfahrer hoch ist, da diese auf die Benutzung eines Rollstuhls aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung angewiesen sind und, dass sie beispielsweise permanent Hilfe benötigen, um höher gelegene Stauräume zu benutzen. Ein weiteres, ausschlaggebendes Argument, damit ein Mehrbedarf bewilligt wird, ist, dass ein Rollstuhl, durch seine Begebenheiten viel Platz in Anspruch nimmt, was vor allem dann der Fall ist, wenn der Mensch mit Behinderung in diesem wenden oder im Kurven fahren muss.

Doch auch Menschen, welche eine Sehbehinderung und einen Schwerbehindertenausweis haben, können einen Mehrbedarf bewilligt bekommen. Das liegt daran, dass sie, wie die Rollstuhlfahrer die Räume nicht, wie üblich, nutzen können. Der einzige Unterschied liegt darin, dass es sich bei Menschen mit Sehbehinderung, um Menschen handelt, welche nicht im Rollstuhl sitzen.

Der Mehrbedarf liegt für Menschen mit Sehbehinderung und Rollstuhlfahrer, welche den Mehrbedarf in Anspruch nehmen, bei einer zusätzlichen Quadratmeterzahl von 15 Quadratmetern. Diese zusätzlichen Quadratmeter sind in der DIN-Norm 18040-2 festgelegt.

Persönliche Beziehungen zur Pflegekraft

Posted on October 24, 2018 in Pflegekraft by

Wenn man auf der Suche nach einem guten Steuerberater oder Friseur ist, gibt es dabei wichtige Kriterien, die befolgt werden sollten. Es ist zwar vorteilhaft, wenn ein Steuerberater nett und liebevoll ist, doch es ist vielmehr wichtiger, dass er seinen Job beherrscht und gute Antworten und Ratschläge anbieten kann. Bei vielen Berufen ist gerade das Fachwissen das wichtigste Kriterium, doch wenn es um Pflegekräfte geht, gibt es verschiedene Meinungen dazu. Es ist natürlich sehr schön, dass die Pflegekraft eine Beziehung zum Patienten erstellt und liebevoll mit ihm umgeht, doch das sollte nicht das wichtigste Kriterium sein. Überhaupt sollte das kein Kriterium bei der Wahl der Pflegekraft sein, da es für den Job keinesfalls relevant ist. Die Aufgabe der Pflegekraft besteht darin, dass sie ärztliche Anordnungen ausführt und die pflegebedürftigen Menschen bei täglichen Verrichtungen unterstützt. Sorgfalt, Freundlichkeit und Geduld sind wichtige Qualitätsmerkmale, doch man hat kein Recht darauf, das von einer Pflegekraft zu fordern.

Die Relevanz dieser Beziehung

Ob die Pflegekraft eine Beziehung zum Patienten aufbaut oder nicht, hängt in der Regel von sehr vielen Faktoren ab. Man sollte dabei wissen, dass sich so eine Beziehung nicht erzwingen lässt und aus natürlichen Gründen kommen sollte. Das heißt, wenn sich der Patient und die Pflegekraft gut verstehen, baut sich eine Beziehung von selbst auf. Wenn nicht, darf man das von der Pflegekraft nicht erwarten. Solange sie ihre Aufgabe professionell erfüllt und dem Patienten nichts fehlt, ist eine persönliche Beziehung nicht notwendig und darf nicht gefördert werden. Das hängt von verschiedenen Situationen und Faktoren ab. Wenn die Pflegekraft alleine mit dem Patienten im Haus wohnt, muss deren Beziehung besondere Phasen erleben, um sich überhaupt zu bilden. Man erwartet am Anfang nicht, dass der Patient offen und gesprächig mit der Pflegekraft umgeht, da sich beide bewusst sind, was der Job einer Pflegekraft ist. Doch eine Beziehung baut sich nach einer bestimmten Zeit selber auf. Manchmal kann sie dem Patienten helfen, dass er sich wieder in das alltägliche Leben integriert führt, manchmal kann es zur Frustration führen, besonders wenn diese Pflegekraft durch eine andere ersetzt wird. Diese Beziehung ist eine Art zweiseitige Medaille, sodass die Entscheidung von beiden Seiten abhängt.

Aufbau der Beziehung

Eine Beziehung zur Pflegekraft aufzubauen ist nicht einfach. Andererseits ist es für die Pflegekraft nicht leicht, persönlich und offen zum Patienten zu sein. Deshalb darf man das nicht erwarten. Bei vielen Fällen kommt es vor, dass die beiden Seiten keine besondere Zuneigung zueinander haben, die pflege jedoch vollkommen professionell und gut ausgeführt wird. Andererseits gibt es Fälle, bei denen sich die beiden Seiten aneinander binden, sodass es am Ende sehr schwer wird, den Pflegenden zu verlassen. Wenn sich eine Beziehung aufbaut, kann das vorteilhaft sein. Wenn nicht, darf man sie nicht erzwingen oder sie als eliminierendes Kriterium betrachten. Vielmehr ist es wichtig, dass die Pflegekraft qualifiziert ist, da alles andere nur Nebenfaktoren sind, die eine Rolle spielen können.