Menschen mit Behinderungen

Von Mensch zu Mensch

Kosmetische Chirurgie für Menschen mit Behinderungen

Kosmetische Chirurgie kann eine, unabhängig davon ob ein Mensch behindert ist oder nicht, ästhetische, psychologische und/oder korrigierende Maßnahme am menschlichen Körper sein.

Primär nach Unfallfolgen oder angeborenen Fehlbildungen, kommt es zu einem oft geradezu entstellenden, äußeren Erscheinungsbild des Menschen, der dadurch sehr leidet. Auch aus psychologischer Sicht macht die kosmetische Chirurgie hier großen Sinn. Niemand muss sich heutzutage mit den Folgen einer Spalt-Nase oder eines Binder-Syndroms abfinden, die ästhetische Chirurgie kann hier erstaunliche Ergebnisse erbringen. Auch bei Unfallfolgen können kosmetische Operationen, beispielsweise im Bezug auf Narben und Verbrennungen, auch und gerade aus psychologischer Sicht, wichtige Instrumente sein.

Auch kosmetische Prothesen fallen in diesen medizinischen Bereich. Die kosmetische Chirurgie kann hier zu ästhetisch einwandfreien Ergebnissen beitragen. Beispiele hierfür sind kosmetische Arm und Beinprothesen, Finger – und Handprothesen. Diese, häufig durch schwere Unfälle mit Indikation zur Amputation eines Körperteils, notwendigen Prothesen können durch vorhandene Ästhetik ein wichtiger Teil der Rehabilitation sein. Die Folgen einer Amputation sind für den Betreffenden, auch ohne direkte optische Wahrnehmung des vermeintlichen Makels, schon schlimm genug. Die kosmetische Chirurgie setzt hier auf neueste Techniken, rekonstruktive und plastische Modellierung, und kann dem Patienten bei der psychologischen und sozialen Herausforderung, die eine Amputation mit sich bringt, sehr unterstützen.